Mein Buch und meine Synopse

Sonnenuntergang über Maspalomas – Gran Canaria

Im Jahre 2013 veröffentlichte ich im Akademiker Verlag die erweiterte Neuauflage meines Buches „Unzeitgemäße Betrachtungen zu Gen 1,5 und zu Heraklits Logos“, ISBN-Nr: 978-3-639-10467-7. Sollten Sie neugierig geworden sein, auch einen Blick in dieses Buch zu werfen, so lade ich Sie ein, sich die PDF-Datei [Betrachtungen ] herunterzuladen. Bedenken Sie, dass die Buchdatei einen Umfang von 68 Seiten hat und dementsprechend die Ladezeit ist!

 

Zwischenzeitlich habe ich eine Synopse, d.h. eine vergleichende Gegenüberstellung von Texten zu       Gen 1,1-31, Gen 2,1-25 und Gen 3,1-24 erstellt. Sollten Sie auch hieran Interesse haben, so darf ich Sie weiter einladen, auch diese PDF-Dateien [GEN1] [GEN2] [GEN3] herunterzuladen.

 

Eventuell möchten Sie aber auch vor der Lektüre des Buches sich erst einmal die eine oder andere Rezension [hier] anschauen.

 

Notiz zu der Vulgata-Synopse „In principio creavit … “ von Dr. theol. Karl-Heinz Minz

 

Es ist eine sehr lesenswerte Synopse, macht sie doch die Probleme der biblischen Textkritik, der Editionsarbeit und der Übersetzungen biblischer Texte in die deutsche Sprache deutlich.

 

Freilich: Seitdem das Brevier auf Deutsch gebetet wird, dürfte bei der katholischen Geistlich­keit nur noch wenig Interesse an Vulgatatexten bestehen. Und im heutigen schulischen Religions­unterricht ist eine solche textkritische Untersuchung schlichtweg eine Überforderung: Die rot-grünen Ökofantasten in Nordrhein-Westfalen haben kürzlich durch Streichung des Latinums für zahlreiche Studiengänge den Lateinunterricht marginalisiert. Die allermeisten Lehrkräfte werden daher keine Kenntnis dieser Sprache mehr haben.

 

Die Ausbildung der Religionslehrer/innen ist inzwischen auf das Ramsch-Niveau von soge­nannten „Zertifikatskursen“ abgesunken. In diesen Kursen werden ebenfalls keinerlei Kennt­nisse der biblischen Sprachen mehr verlangt, auch nicht vom Latein der Vulgata und der Kir­chenväter. Angesichts der Nivellierung des Theologiestudiums (B. A. etc.) kann weiter gefragt werden, ob die heutigen Kleriker noch in der Lage sind, solche Vulgata-Synopsen zu überset­zen und zu in­terpretieren.

 

Positiv jedoch: Dieser große, zeitlose Text der Weltliteratur sollte im Lateinunterricht als Über­gangslektüre nach dem Erlernen der Grammatik gelesen werden. Die SuS können an dieser Synopse lernen, welcher sensible Umgang mit Sprache, dem Haus des Seins, notwendig ist, um deren vieldimen­sionalen Sinn zu ent-decken und zu verstehen.

 

Für das Kabinettstück dieser Synopse gebührt dem Philologen und Philosophen Hans Dieter Peltzer daher großer Dank.

 

Dr. theol. Karl-Heinz Minz